Folge 164 steht ganz im Zeichen von Genoa-Napoli!

Unsere erste These: Napoli lebt. Spielerisch weiterhin limitiert, ja – aber die Einstellung stimmt, der Kampfgeist ist da und ein McTominay, der für uns aktuell das Nonplusultra verkörpert. Der Sieg in Unterzahl war vor allem ein Sieg der Moral, getragen von einer für unsere Verhältnisse sehr starken ersten Halbzeit.

Wir sprechen über Rückschläge, Unterzahl und trotzdem unbedingten Siegeswillen. Thema sind dabei auch die Auswechslung von McTominay, die haarsträubende Gelb-Rote Karte von Juan Jesus, individuelle Fehler  und die seine Social-Media Botschaft: Wer Napoli liebt, sucht keine Schuldigen, sondern überzeugt auf dem Platz. Das bei uns in der Redaktion nicht bei jedem gut ankam. Natürlich sind die Aussetzer von Buongiorno ein Thema.

Ein zentrales Kapitel ist Conte und seine unbequeme Entscheidung: Der Neuzugang Giovane muss runter, nicht der junge Vergara. Eine Entscheidung, die Weitblick zeigt. Später holt ausgerechnet Vergara den entscheidenden Elfmeter heraus. Anlass für eine Grundsatzdiskussion über Meritokratie statt Marktwert.

Dazu kommen die massiven Verletzungssorgen, mit Fokus auf McTominays muskuläre Probleme, und die Folgen für Belastungssteuerung und Saisonplanung. Ebenso Thema ist der Spielplan-Ärger rund um die Coppa gegen Como, fehlende Verlegung trotz Mehrfachbelastung und deutliche Kritik an Liga und Organisation.

Wir nehmen außerdem die Transferpolitik unter die Lupe: viel Geld, wenig Wirkung, kaum Soforthilfe. In diesem Kontext sprechen wir über Vergara, dem aus unserer Sicht zu spät vertraut wurde, und was das über den Umgang mit Talenten aussagt inklusive der Einordnung einer Aussage von Fabio Caressa.

Trotz allem bleibt festzuhalten: Die Moral ist intakt, die Mannschaft steht hinter Conte, zwei wichtige Siege nach Rückschlägen stabilisieren das Teamgefüge. Daraus leiten wir ein neues, realistisches Saisonziel Top 4 ab – alles andere wäre Schönfärberei.